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8 Banking Apps - ohne Banken

6 min read|Published July 16, 2018
8 Banking Apps - ohne Banken

Zahlreiche FinTechs arbeiten daran, das Banking-Erlebnis zu digitalisieren: Schnell, mobil und möglichst einfach sollen Bankgeschäfte aus Sicht der Kunden ablaufen. Seitdem PSD2 den Datenaustausch per Banking APIs reguliert, öffnet sich die Bankenwelt für neue Anbieter. Wir haben acht Beispiele von Banking-Apps zusammengestellt, die zeigen, dass man keine Bank sein muss, um gute Banking-Lösungen anzubieten.

ZUSAMMENFASSUNG
  • Schnell, mobil und möglichst einfach sollen Bankgeschäfte heutzutage aus Sicht der Kunden ablaufen 

  • Zahlreiche FinTechs arbeiten daran, dass Banking Erlebnis zu digitalisieren und das gute Kundenerlebnis in den Mittelpunkt zu stellen

  • Wir haben für Sie acht Beispiele von Banking-Apps zusammengestellt, die zeigen, dass man keine Bank sein muss, um gute Banking-Lösungen anzubieten

ZUSAMMENFASSUNG
  • Schnell, mobil und möglichst einfach sollen Bankgeschäfte heutzutage aus Sicht der Kunden ablaufen 

  • Zahlreiche FinTechs arbeiten daran, dass Banking Erlebnis zu digitalisieren und das gute Kundenerlebnis in den Mittelpunkt zu stellen

  • Wir haben für Sie acht Beispiele von Banking-Apps zusammengestellt, die zeigen, dass man keine Bank sein muss, um gute Banking-Lösungen anzubieten

1. Numbrs

Alle Bankkonten in einer einzigen App? Mit dem Multibanking-Service von Numbrs, der Konten für iPhone- und Android-Nutzer unter einer übersichtlichen Benutzeroberfläche aggregiert, funktioniert das. Mehr als 1,5 Millionen Smartphone-Nutzer haben die App laut eigenen Angaben mittlerweile aus den App-Stores von Apple und Google geladen.

Per Banking APIs kann das Schweizer FinTech-Startup nach Zustimmung der Nutzer auf über 3.500 Bankkonten bei deutschen Banken zugreifen. Die Kernfunktionen: Alle aktuellen sowie prognostizierten Kontobuchungen auf einen Blick, Überweisungen in der App sowie intelligente Analyse-Funktionen. Die Expansion in den britischen Markt ist geplant – erste Tests mit 10.000 Beta-Nutzern laufen.

2. Revolut

Mit rund zwei Millionen Kunden und einem monatlichen Transaktionsvolumen von zwei Milliarden Dollar ist die Banking-App Revolut eine der prominentesten FinTech-Storys überhaupt. Das britische Unternehmen hat sich auf den internationalen Geldverkehr auf Basis von API-Banking konzentriert.

Kunden können in 25 Währungen gebührenfrei Geld überweisen, weltweit kostenlos bezahlen und Geld abheben sowie sogar Kryptowährungen tauschen. Einzige Einschränkung aus Kundensicht: Revolut funktioniert bisher ausschließlich mit einer Prepaid-Visa- oder MasterCard. Ist das Konto leergefegt, geht nichts mehr.

Das könnte sich allerdings bald ändern. Revolut hat sich für eine Banklizenz beworben. Eine Bank im klassischen Sinne will das FinTech-Startup allerdings nicht werden: Alles bleibt mobil und digital. Vielmehr soll die Lizenz dabei helfen, mehr als Prepaid-basierte Services anzubieten. Revolut-Kunden können ihren Account dann wie ein Girokonto mit üblichen Features wie SEPA-Lastschrift und Dispokredit nutzen.

3. Outbank

Und noch eine Multibanking-App, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. Kein Wunder: Mittlerweile setzt mehr als die Hälfte aller Bankkunden auf Banking per Smartphone. In der spannenden und kaufkraftstarken Zielgruppe der Millennials sind es sogar 69 Prozent.

Der Markt ist also groß genug für mehrere Anbieter, die den universellen Zugriff auf alle Konten eines Kunden über eine einzige App ermöglichen. Numbrs hatten wir bereits eingangs erwähnt, der zweite große Player im FinTech-Markt heißt Outbank.

Als sogenanntes PFM-Tool für das persönliche Finanzmanagement bietet Outbank seinen Kunden Zugriff auf alle wichtigen Banking-Funktionen des Alltags. Mittlerweile gehört der Anbieter zum Vergleichsportal Verivox und dürfte damit mit vielen weiteren Finanzprodukten wie Versicherungen ausgebaut werden.

4. Kontist

Eine deutlich spitzere Zielgruppe als die vielen Multibanking-Anbieter spricht Kontist an. Für Freelancer und Kleinunternehmer hat das FinTech-Startup ein Geschäftskonto-Angebot geschnürt, das zu mehr Transparenz beim Management der Business-Finanzen sorgen soll.

Kontist verbindet sich mit gängigen Buchhaltungslösungen und synchronisiert Kontoumsätze mit der Buchführung. Eine laufend aktualisierte Steuerschätzung zeigt die erwartete Steuerlast an, wodurch Selbstständige akkuratere Rücklagen bilden können und überraschend hohen Steuerzahlungen aus dem Weg gehen.

Der Zugriff auf alle Funktionen läuft per iPhone- oder Android-App. Anstatt eine eigene Banklizenz anzustreben, setzt Kontist auf die FinTech-Bankingplattform der Berliner solarisBank.

5. Lendstar

Als Pionier für mobile Payment-Lösungen im privaten Umfeld gilt Lendstar. Das Starnberger FinTech betreibt schon seit 2015 eine App, über die sich Freunde und Familie gegenseitig Geld senden und leihen können. Lendstar gilt mittlerweile als Marktführer für Peer-to-Peer-Zahlungen in Deutschland und betreibt als Nicht-Bank einen Service, den sonst nur Sparkassen und Volksbanken mit Kwitt im Angebot haben.

Für alle Online-Shopper interessant: Lendstar arbeit mit Einkaufsguthaben für Amazon und Zalando. Nutzer laden Einkaufsgutscheine in ihre Lendstar-App und bezahlen ihre Shopping-Rechnung per Smartphone. Als Incentive gibt’s einen Cash-Bonus in Höhe von derzeit acht Prozent.

6. Contovista

Contovista ist ein Anbieter, der eher im Hintergrund agiert. Als Whitelabel-Lösung betreibt das Schweizer FinTech-Unternehmen im Namen zahlreicher, bisher hauptsächlich Schweizer Banken einen persönlichen Finanzassistenten.

Die Lösung kategorisiert die Kontobuchungen eines Bankkunden und bereitet alle Informationen in übersichtlichen Ausgabeanalysen auf. Zusatzfunktionen für Geschäftskonten umfassen die Vorsortierung von Buchungen in firmenrelevante Kategorien sowie eine Liquiditätsvorschau.

Banken können ihren Privat- und Geschäftskunden mit dem persönlichen Finanzmanagement von Contovista eine intelligente Zusatzdienstleistung anbieten.

7. Holvi

Neben Kontist setzt auch das finnische FinTech-Startup Holvi auf die Zielgruppe der Selbstständigen. Während sich Kontist in erster Linie auf klassische Banking-Funktionen konzentriert, schlägt Holvi den Bogen zum umfassenden Finanzmanagement und sogar zum eigenen Online-Auftritt.

Als All-in-One Lösung sieht sich Holvi als digitale Schaltzentrale für Freiberufler und Kleinunternehmer mit Funktionen für die Rechnungsstellung, ein integriertes Geschäftskonto, eine Firmenkreditkarte und den Aufbau eines eigenen Onlineshops – ein interessanter Ansatz, der zeigt, dass API-Banking tatsächlich den Weg für völlig neue Geschäftsmodelle bereitet.

8. Subsembly

Unter dem Motto „Banking für Profis“ bietet das bereits 2003 gegründete Münchner FinTech Subsembly eine spannende App, mit denen Kunden Ordnung in Ihre Finanzen bringen können: Mit Banking 4i für Apple-Nutzer und Banking 4A für Android-Fans lässt sich eine bankenübergreifende Kontenübersicht aufs Smartphone bringen.

Ob Girokonto, Tagesgeld-Account, Sparbuch, Wertpapierdepot, Kreditkartenkonten oder PayPal – Subsembly präsentiert alle Kontobuchungen in einer aggregierten Übersicht. Per Splitbuchungen und intelligenter Kategorisierung können Kunden so mit wenigen Klicks Ordnung in ihre Finanzen bringen.

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